Im Laufe der nächsten drei Tage, kamen noch drei weitere hinzu. Ich wusste dass ich selbst nicht züchten durfte, da eine Zuchtgenehmigung für solche Zwecke vorhanden sein musste. Sei es nun ungewollt oder nicht. Doch, die Eier waren nun einmal da, und ich wollte sie nicht einfach anstechen, abkochen oder sonstiges... Peppy sollte die Chance kriegen sich als Mutter zu beweisen! 

Etwa einen Monat später war es dann so weit. Insgesamt waren drei der vier Eier befruchtet worden und zwei der drei Küken schlüpften. Ich freute mich riesig über den kleinen flauschigen Nachwuchs! Aber, so schnell wie die Freude gekommen war, verging sie auch wieder. Denn so schnell wie die Kleinen geschlüpft waren, starben sie auch. Mir war bis dato unklar weshalb, bis ich herausfand dass Peppy ihre Küken zwar beschützte und sie wärmte, sie jedoch nicht fütterte. Anscheinend zu jung und unerfahren war.

Mir machte mir schreckliche Vorwürfe. War es nicht doch meine Schuld gewesen? Hätte ich vielleicht doch etwas unternehmen sollen als die Eier im Nest lagen? Und ich musste zugeben, ich war dann doch heilfroh als das letzte noch befruchtete Ei nicht schlüpfte. Es war bereits "über seiner Zeit" und da konnte doch unmöglich noch etwas kommen... oder?

Doch ich sollte mich getäuscht haben.

Denn fast noch am selben Tag an dem Peppy wohl selbst ihre Brut aufgegeben hatte, hörte ich es im Häuschen leise piepsen. Ich hatte, nachdem ich den Tod der letzten beiden Küken nicht hatte verhindern können, vorsichtshalber Handaufzuchtsfutter gekauft, welches ich nun zum Einsatz brachte. Fix hatte ich das kleine, fast komplett nackte Etwas aus der Hütte genommen und es mühsam, wenigstens etwas zum Fressen angeregt. Ich wollte wenigstens versuchen, dieses kleine Geschöpf vor ebenso einen grausamen Hungertod wie seine Geschwister ihn gestorben waren, zu schützen. Also hieß es vo nun an, aller 2 Stunden, natürlich auch nachts, das Kleine rausholen und füttern.

Wobei sich das "aus der Hütte bekommen wenn Mama es mit Bissattacken beschützt" als schwieriger gestaltete als das Füttern selbst. Denn den Dreh hatte das Kleine Etwas im Nullkommanichts rausbekommen.

Und Entgegen aller Erwartungen wuchs es. Jeden Tag ein Stückchen mehr. Dort war ein kleiner Kämpfer geboren!
Aber seht selbst! 

Das war die Geschichte meiner Rasselbande. Ich liebe die drei über alles und freue mich, um es abschließend noch zu erwähnen, auf hoffentlich viele weitere tolle Jahre mit meinen kleinen Chaoten! ♥


Gratis Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!